FAQs

Hier findest Du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Projekt „INGENIEUR + LEHRER“. Falls Du noch weitere Fragen haben solltest, wende Dich einfach an einen unserer Ansprechpartner.

Projekt allgemein

In dem Projekt „INGENIEUR + LEHRER“ kooperiert die Bergische Universität Wuppertal mit der Hochschule Bochum,  der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und der Fachhochschule Südwestfalen, um Bachelorstudierenden der Ingenieurstudiengänge eine Zusatzqualifikation für das Lehramt am Berufskolleg zu bieten.
Nur wenige zusätzliche Studienleistungen sind während bestimmter Bachelorstudiengänge notwendig, um die Qualifikation für den Zugang zum Masterstudium „Lehramt am Berufskolleg“ an der Bergischen Universität Wuppertal zu erhalten.

Um die Zusatzoption erfolgreich zu absolvieren, musst Du – je nach Hochschule zwei bis drei – bildungswissenschaftliche und/oder didaktische Veranstaltungen absolvieren. Das detaillierte Angebot variiert zwischen den drei Hochschulen und kann auf den Unterseiten der jeweiligen Hochschulen nachgelesen werden (rechts oben im Dropdown-Menü). Außerdem ist ein fünfwöchiges Praktikum (Eignungs- und Orientierungspraktikum) an einer Schule notwendig.

Das Projekt ermöglicht Dir während Deines Bachelorstudiums eine weitere Qualifizierung. Mit nur wenig Mehraufwand bist Du nach Deinem Studium einerseits ausgebildeter Ingenieur, andererseits hast Du die Option den attraktiven und zukunftssicheren Lehrerberuf zu ergreifen. Dabei bist Du völlig flexibel und frei in der Entscheidung. Auch wenn Du kein Lehrer werden möchtest, ist die Zusatzqualifikation eine Bereicherung für Dich und Deinen Lebenslauf.

Du erhältst einen ganz normalen Bachelorabschluss und bist Ingenieur. Zusätzlich bekommst du die Zusatzqualifikation, um ein Masterstudium „Lehramt am Berufskolleg“ an der Bergischen Universität Wuppertal aufzunehmen. Du musst dich also erst nach dem Bachelorabschluss entscheiden: Klassisch als Ingenieur arbeiten, ein ingenieurwissenschaftliches Masterstudium absolvieren oder auf Lehramt studieren.

Insgesamt müssen verschiedene Veranstaltungen – je nach Hochschule zwei bis drei – sowie ein Orientierungspraktikum absolviert werden, um die Zusatzqualifikation erfolgreich abzuschließen.
Der Mehraufwand parallel zum eigentlichen Bachelorstudium ist also nicht sehr umfangreich.

Der Einstieg ist grundsätzlich zu jedem Semesterbeginn und in jedem Fachsemester des Bachelorstudiums möglich.

Wenn Du an den „INGENIEUR + LEHRER“ – Hochschulen alle Veranstaltungen erfolgreich besucht hast, ist Dir der direkte Zugang zum Masterstudium in Wuppertal garantiert. Du brauchst dort keine zusätzlichen Studienleistungen nachstudieren.

Bei weiteren Fragen zu dem Projekt wendest Du Dich bitte an:
• Hochschule Bochum: Carolin Masmas (E-Mail)
• Westfälische Hochschule: Vanessa Schardt (E-Mail)
• FH Südwestfalen: Annekatrin Holz (E-Mail)

Die Übersicht über alle Ansprechpartner findest du hier.

 

Natürlich! Es ist möglich, jederzeit in das Projekt einzusteigen. Wende Dich einfach an den Ansprechpartner an Deiner Hochschule.

Grundsätzlich ist die Voraussetzung, das richtige Fach an einer der drei Hochschulen zu studieren. Nur so kann ein direkter Übergang in das Masterstudium gewährleistet werden. Aber auch Studierende anderer Fächer können die  Zusatzqualifikation erlangen, etwa um den Lebenslauf zu bereichern.

Die Prüfungsleistungen variieren von Veranstaltung zu Veranstaltung. Mögliche Prüfungsleistungen sind Referate oder Projektarbeiten. Die genaue Prüfungsleistung hängt von der jeweiligen Veranstaltung und dem Dozenten ab.

Erfolgreich bestandene Veranstaltungen werden an das Prüfungsamt weitergeleitet und separat in Deinem Zeugnis aufgelistet, sodass du diese auch bei Bewerbungen auflisten kannst.

Nein. Es ist nicht verpflichtend, direkt nach dem Bachelorstudium das Lehramtsstudium an der Uni Wuppertal aufzunehmen. Ein direkter Zugang zu dem Masterstudium ist euch allerdings nur 4 Semester (d.h. 2 Jahre) nach Abschluss eures Bachelorstudiums garantiert.

Leider ist es nicht möglich, mit einem rein wirtschaftswissenschaftlichen Studium an dem Projekt teilzunehmen, um den Zugang zum Lehramtsstudium zu erlangen. Falls dein Studium jedoch ingenieurwissenschaftliche Anteile aufweist, empfehlen wir Dir, dich mit dem Ansprechpartnern deiner Hochschule in Verbindung zu setzen. Generell besteht die immer Möglichkeit, zur persönlichen Weiterbildung an den bildungswissenschaftlichen Seminaren teilzunehmen und seinen Lebenslauf zu bereichern.

Es ist nicht möglich, mit jeder Vertiefungsrichtung an diesem Projekt teilzunehmen. Mit welchen Vertiefungsrichtungen an den jeweiligen Hochschulen ihr an dem Projekt teilnehmen könnt, könnt ihr in einem persönlichen Beratungsgespräch mit eurem jeweiligen Ansprechpartner erörtern. Eine erste Übersicht findet ihr hier.

Du kannst Dich an den „INGENIEUR + LEHRER“ – Hochschulen gerne von den jeweiligen Ansprechpartnern beraten lassen. Darüber hinaus kannst du hier einen Selbsteinschätzungstest / Eignungstest für den Lehrberuf online ausfüllen und auswerten.

Wenn Du an dem Projekt teilnehmen möchtest, kontaktiere bitte den Ansprechpartner Deiner Hochschule. Du kannst zu jedem Semesterstart und in jedem Fachsemester am Projekt „INGENIEUR + LEHRER“ teilnehmen. Eine gesonderte Zulassung oder Einschreibung ist nicht notwendig.

Lehrer am Berufskolleg

Die Fächer, die Du später am Berufskolleg unterrichten kannst, richten sich nach Deinem Studium und Deiner Vertiefungsrichtung. Fächer, die Du dann unterrichtest, sind z.B.: Maschinenbautechnik, Elektrotechnik oder Automatisierungstechnik.

Leider nein. Allgemeinbildende Fächer wie z.B. Deutsch, Politik oder Sport kannst Du nicht studieren und daher später auch nicht regulär unterrichten.

Die Zusatzqualifikation umfasst nur den Zugang zu dem Masterstudium „Lehramt am Berufskolleg“. Im Normalfall ermöglicht das Studium Dich dazu, anschließend an einem Berufskolleg zu unterrichten.

Um in Deutschland Lehrer zu werden, braucht man ein abgeschlossenes Masterstudium. Mit dem Bachelor erhältst Du die Zugangsberechtigung für das Masterstudium „Lehramt am Berufskolleg“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach dem Master kannst Du dann den Vorbereitungsdienst (Referendariat) für Lehrer*innen absolvieren und wirst vollwertige reguläre Lehrkraft.

Wir haben hier ein paar gute Gründe für den Lehrerberuf am Berufskolleg zusammengestellt.

Berufskollegs sind in NRW die Schulen, an denen allgemeine mit beruflicher Bildung kombiniert wird. Unter dem Dach des Berufskollegs befinden sich verschiedene Schulen: Von der klassischen Berufsschule für Auszubildende über Schulenan denen man den Hauptschulabschluss erlangen kann bis zu Beruflichen Gymnasien.
Hier findet sich eine Broschüre des Landes NRW über die Berufskollegs.

Nach dem Masterstudium wirst Du in der Regel in NRW als Lehrerin oder Lehrer am Berufskolleg verbeamtet. Während des Vorbereitungsdienstes (Referendariat) zuerst als Beamter auf Widerruf, anschließend als Beamter auf Lebenszeit. Aktuell ist die Altersgrenze für die Verbeamtung das vollendete 42te Lebensjahr.

Ja, mit dem Abschluss des Masterstudiums bist Du regulär ausgebildeter Lehrer. Es besteht kein Unterschied zu den Studierenden, die bereits ihren Bachelor an der Uni Wuppertal absolviert haben. Du hast dann also alle Voraussetzungen erfüllt, um Lehrer am Berufskolleg zu werden.

Verbeamtete  Lehrer an Berufskollegs in NRW werden in den Besoldungsgruppe A13 eingruppiert – das sind bis zu 4860 Euro brutto im Monat. Eine Übersicht zu der Besoldung findest Du hier.

Praktikum & Fachpraktische Tätigkeit

Um die Zusatzqualifikation zu erlangen muss man während des Bachelorstudiums zwei Praktika absolvieren. Zum einen ein fünfwöchiges Schulpraktikum (Eignungs- und Orientierungspraktikum), welches in den Semesterferien absolviert wird. Zum anderen ein außerschulisches Berufsfeldpraktikum. Dieses Berufsfeldpraktikum hast Du mit den Praxisteilen Deines Bachelorstudiums bereits erfolgreich absolviert.

Das Schulpraktikum hat einen Umfang von fünf Wochen und findet im Regelfall in den Semesterferien statt. Es dient dazu, die Schule aus Sicht eines Lehrers kennen zu lernen und erste Unterrichtserfahrungen zu machen. Nicht zuletzt dient es dazu festzustellen, ob der Lehrerberuf das Richtige für Dich ist.

Die Berufskollegs vergeben die Praktikumsplätze jeweils einzeln. Am Einfachsten ist es, das Berufskolleg, an dem man das Praktikum absolvieren möchte, telefonisch zu kontaktieren. Viele Kollegs haben außerdem spezielle Ansprechpartner für Praktikanten. Die meisten Berufskollegs nehmen gerne Studierende als Praktikanten auf. Darüber hinaus kannst du auch einen Blick auf den Bereich Partnerschulen werfen, in dem du Schulen findest, die sich über Praktikanten freuen.

Das außerschulische Berufsfeldpraktikum soll angehenden Lehrern Einblicke in die Berufswelt geben. Wenn Du einen Bachelorstudiengang an einer der drei Hochschulen absolviert hast, wird Dir die Praxisphase Deines Studiums vollständig angerechnet. Ein zusätzliches Berufsfeldpraktikum musst Du dann also nicht mehr absolvieren.

Um Lehrerin oder Lehrer am Berufskolleg zu werden, musst Du die Arbeitswelt Deiner späteren Schülerinnen und Schüler kennen. Daher musst Du eine fachpraktische Tätigkeit von insgesamt 52 Wochen absolviert haben. Am einfachsten ist es, wenn Du bereits vor dem Studium eine Ausbildung absolviert hast. Diese wird als fachpraktische Tätigkeit anerkannt.

Die 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit müssen jeweils zur Hälfte (je 26 Wochen) spätestens vor Beginn des Masterstudiums und vor Beginn des Vorbereitungsdienstes (Referendariat) absolviert sein. Die Anerkennung der Tätigkeiten erfolgt durch das Landesprüfungsamt. Grundsätzlich sind aber verschiedenste Tätigkeiten anerkennbar: eine Berufsausbildung, Praktika (auch Pflichtpraktika im Studium), Praxissemester, Ferienjobs, Zivil- / Wehrdienst, Freiwillige Tätigkeiten etc.

Masterstudium

Fragen zum Master of Education beantworten Dir gerne Jasmin Hoch und Falko Diepschlag, die Ansprechpartner der Bergischen Universität Wuppertal.

Hast Du ein Bachelorstudium mit 7 Semestern und 210 Credit Points absolviert, können Dir hier evtl. Leistungen für das Masterstudium angerechnet werden. Genaueres erfährst Du nach einer persönlichen Prüfung durch die jeweiligen Ansprechpartner.

Nein. Studierende der drei Hochschulen, die ihren Bachelor und die Zusatzmodule erfolgreich absolviert haben, haben alle Voraussetzungen für das Masterstudium erfüllt.

Studierende der drei Hochschulen bekommen einen garantierten und auflagenfreien Zugang zu dem Masterstudium. Einen NC oder einen Mindestnotendurchschnitt gibt es für Dich daher nicht. Du kannst dich also direkt an der Bergischen Universität Wuppertal einschreiben und musst kein Zulassungsverfahren durchlaufen.

Die Fächerkombination setzt sich aus zwei späteren Unterrichtsfächern – der großen und der kleinen beruflichen Fachrichtung – zusammen. Welche für dich möglich sind, hängt von Deinem Studienfach und der Vertiefungsrichtung im Bachelor ab. Eine Übersicht findest Du hier.

Im Master of Education studierst Du in den drei Teilstudiengängen verschiedene Inhalte. In den beiden beruflichen Fachrichtungen wirst Du neben den Fachwissenschaften auch fachdidaktische Module studieren. Im dritten Teilstudiengang wirst du einzelne Module rund um die Bildungswissenschaften studieren. Darüber hinaus gehst Du in der Mitte deines Studiums ins Praxissemester an ein Berufskolleg. Auf dieses Praxissemester wirst Du in jedem der drei Teilstudiengänge separat vorbereitet und begleitet. Im Anschluss an das Praxissemester solltest du neben einigen wenigen Leistungen in den Bildungswissenschaften und der Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtungen dann nur noch das Forschungsprojekt und die Masterarbeit schreiben. Eine genauere Grafik über die Verteilung der einzelnen Inhalte im Master of Education findest Du hier.

Den Studierenden der drei „INGENIEUR + LEHRER“ – Hochschulen nur an der Bergischen Universität Wuppertal ein direkter Zugang zum Master of Education garantiert.